Sportler

Gerade im Spitzensport ist die visuelle Leistungsfähigkeit ein bedeutender Leistungsparameter, denn fast jedem Fehler im Sport liegt einer visuellen Fehleinschätzung zugrunde. Warum sieht Tischtennisprofi Timo Boll extrem schnell? Neben seinem enormen spielerischen Talent verfügt er schlicht über herausragende visuelle Fähigkeiten. Und diese sind trainierbar! Obwohl die meisten Trainer um die zentrale Bedeutung der visuellen Wahrnehmung wissen, wird dieses Thema – auch aufgrund fehlender professioneller Ansätze – eher stiefmütterlich behandelt. Genau hier setzt das DynamicEye – Training an, denn Fakt ist: viele Sportler sind noch lange nicht auf dem Höhepunkt ihrer visuellen Leistungsfähigkeit. Diagnostik und Training von: Dynamisches Sehen Peripheres Sehen Fixierungsfähigkeit Räumliche Wahrnehmung Einschätzung Geschwindigkeit Reaktionszeit Timing Hand-Auge Koordination Split Attention Antizipation Kontrastsehen

Senioren

Senioren Beim normalen Altern lässt die Leistungsfähigkeit des Menschen aufgrund altersbedingter Beeinträchtigungen nach. Es sind nicht nur körperliche Einschränkungen, sondern auch im Bereich der Sinne und des Geistes.               Zu den Hauptbereichen zählen: Sinne: Sehen /Hören /Fühlen / Tasten/Riechen/Schmecken Körper: Beweglichkeit /Kraft/ Feinmotorik/ Auge-Hand-Koordination/ Fingerfertigkeit Geist: Informationsverarbeitung/Reaktion/ Koordination/ Gedächtnis/ Ursache der altersbedingten Beeinträchtigungen sind strukturelle Veränderungen des Körpers aufgrund des Alterungsprozesses, aber auch zunehmende Krankheiten, wie zum Beispiel Schlaganfälle, Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose. Diese funktionellen Veränderungen wirken sich auf die Leistungsfähigkeit des älteren Menschen aus und können ihn in seinem Alltagsleben, zum Beispiel beim Autofahren oder beim Leseverständnis stark beeinträchtigen. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit zu strukturellen Veränderungen. Im Bereich des visuellen Systems treten u.a.folgende Dinge auf: Vermehrter Lichtbedarf Nachlassende Fähigkeit des Lesens in der Nähe Höhere Blendempfindlichkeit Verzögerte Dunkelanpassung Einengung des Gesichtsfeldes Schlechtere Farbwahrnehmung Verlangsamtes Scharfstellen Schon lange ist nachgewiesen, dass auch im hohen Alter der Mensch noch in der Lage ist, bei Bedarfsanforderung neue Synapsen zu bilden. Insbesondere nach Hirnschädigungen ist das ein sehr wichtiges Thema in der Nachsorge. In unserem Training arbeiten wir nicht nur an den Augenproblematiken, sondern individuell und ganzheitlich an allen drei Bereichen der Einschränkungen (Sinne/Körper/Geist).

Schulkinder

  Schulkinder Gutes Sehen ist nicht angeboren, sondern eine Gehirnfunktion, die sich durch Lernen entwickelt (Zitat: Dr. Heike Schuhmacher – Fehler muss man sehen). Beim Sehtest beim Augenoptiker oder Augenarzt wird nur die Sehschärfe vermessen, es gibt allerdings noch andere Sehfunktionen, die für die Bewältigung des Alltags zwingend erforderlich sind. Wenn diese Funktionen nicht leistungsfähig oder falsch entwickelt sind, wird ein Kind mit vielen Dingen im Alltag Probleme haben. Mögliche Anzeichen für ein visuelles Problem sind zum Beispiel: Schlechtes Abschreiben von der Tafel Hausaufgaben dauern sehr lange Leseunlust Textverständnis Schwierigkeiten beim Fangen eines Balles Einschätzen von Abständen und Entfernungen Aufgrund visueller Störungen können sogar körperliche Probleme auftauchen (Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit etc.) oder Verhaltensauffälligkeiten (ADS/ADHS/etc.). Haben Sie den Verdacht, dass bei ihrem Kind eine visuelle Leistungsstörung vorliegt, lassen Sie Ihr Kind testen. Visuelle Leistungsfähigkeit ist trainierbar. Sie helfen Ihrem Kind mit diesem Training bei der stressfreien Bewältigung seines Seh-Alltags! Übungen mit Kindern zu Hause und im VisuLab    

Verkehrsteilnehmer

Reaktion im Straßenverkehr Niemand wird bezweifeln, dass gerade beim Autofahren eine gute visuelle Lei­stungsfähigkeit besonders wichtig ist. Wenn aber über gutes Sehen gesprochen wird, denken die meisten Menschen nur an den Führerschein- Sehtest oder dass sie Ihre Brille beim Autofahren aufsetzen müssen.         Autofahren bedeutet aber viel mehr für das visuelle System:  Scharfes Sehen in der Nähe und Ferne Gute Anpassung an Lichtverhältnisse Weite Rund-um-Sicht Gutes Dunkelheitssehen Gute Abschätzung von Entfernungen Gleichgewicht und Koordination Gute Konzentration und Ausdauer Gute Ganzkörpersituation Schnelle Reaktion Welche Symptome könnten auf eine Einschränkung im visuellen System hinweisen? Ich kann Straßenschilder später erkennen, als meine Mitfahrer Manchmal übersehe ich andere Verkehrsteilnehmer Ich kann Distanzen nicht gut einschätzen, zum Beispiel beim Überholen Ich kann nicht gut einparken Ich fahre oft zu weit rechts oder zu weit links auf meiner Spur Ich fahre nicht gern im Dunkeln Ich fühle mich sehr schnell geblendet Ich sehe oft Doppelbilder Ich kann rechts und links nicht auseinander halten Ich muss eine Straßenkarte in die Richtung drehen, in die ich fahre Ich bin sehr schnell müde und unkonzentriert Nach langen Autofahrten habe ich Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich Ich habe oft das Gefühl, dass meine Augen „abwandern“ und nicht mehr fokussieren Mir wird […]

Menschen mit Gehirnverletzung

Gehirnerschütterung, Schlaganfall und andere Kopfverletzungen (TBI) können einen massiven Einfluß auf das visuelle System haben. Visualtraining kann helfen, das visuelle Problem zu diagnostizieren und ein symptomlinderndes Training anzubieten.   Gehirnerschütterung Menschen erleiden Kopfverletzungen bei Unfällen, häufig bei Arbeitsunfällen, Verkehrsunfällen, Haushalts- und Sportunfällen. Sporthelme können das Verletzungsrisiko vermindern. Manche Sportarten implizieren ein besonders hohes Risiko eines Kopfunfalls, wie zum Beispiel durch den Bodycheck beim Eishockey und American Football. 42 % aller Verletzungen, die Eishockeyspieler erleiden, sind direkt auf einen Bodycheck zurückzuführen. Etliche professionelle Eishockey-Spieler mussten nach Kopfverletzungen ihre Sportlerlaufbahn beenden. Die DEL  gab 2012 an, Checks gegen den Kopf- und/oder Nackenbereich härter als früher zu verfolgen. In den Vereinigten Staaten leiden ehemalige Football- und Eishockey-Spieler gehäuft an chronischen Hirnkrankheiten. Da in etwa 90 % der sportbezogenen Gehirnerschütterungen keine Bewusstlosigkeit vor liegt und sich im CT oder MRT sich in der Regel keine Auffälligkeiten zeigen, wird eine Gehirnerschütterung von Sportlern oder Trainern häufig nicht als solche erkannt. Wenn eine entsprechende Behandlung daher nicht erfolgt, können die Langzeitfolgen dramatisch sein. Bereits eine leichte Gehirnerschütterung kann schwerwiegende Folgen für das visuelle System haben:  Verschwommene Sicht Doppelsehen Schlechtes Leseverständnis Häufiger Orientierungsverlust (nicht nur beim Lesen) Lichtempfindlichkeit Schwindel und Übelkeit Konzentrationsmangel Ähnliche Probleme können nach nach einem Schlaganfall auftreten. Oft kommen noch Gesichtsfeldausfälle, Neglect (halbseitige […]

Menschen am Bildschirmarbeitsplatz

Menschen am Bildschirmarbeitsplatz Bildschirmarbeit ist Hochleistungssport für das Auge. Es ist sogar ein visueller Mehrkampf! Bei dauerhaftem Einsatz am Bildschirm absolviert ein Mitarbeiter 12.000 – 33.000 Blickwechsel am Tag. Auch die Pupillen müssen sich 4.000 bis 17.000mal pro Tag an wechselnde Helligkeit und Entfernung anpassen. Dabei muss die Fixierung möglichst ruhig gehalten werden, um kleine Blicksprünge, zum Beispiel beim Lesen einer IBAN braucht, punktgenau zu ermöglichen. Beide Augen müssen sich auf den Bildschirm richten. Dabei sind die Augenachsen aktiv gleichzeitig nach unten und innen gerichtet. Nach 3-stündiger Computerarbeit braucht es bis zu 1 Stunde, bis der Mitarbeiter wieder entspannt in die Ferne schauen kann! Viele Mitarbeiter helfen sich selbst, in dem sie bei Anstrengung unbewusst ein Auge abschalten. Die Folge: der Mitarbeiter verdreht den Kopf und Körper. Auch die Linse muss sich an die Nähe anpassen. Insbesondere für Menschen jenseits der 40 Jahre ist dies jedoch ein großes Problem. Die Gleitsichtbrille, die der Mitarbeiter erhält, führt deswegen oft zu Nackenproblematiken. Fast 80 Prozent derjenigen, die täglich länger als drei Stunden am Computer arbeiten, klagten in einer Untersuchung der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz- und Arbeitsmedizin über Beschwerden an Augen und Rücken. Dabei litt fast die Hälfte unter sogenannten asthenopischen Beschwerden: Die […]